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In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Phytotherapie wurde ein Artikel über Phytopharmaka und wie deren Stellenwert in stationären Einrichtungen ist, veröffentlicht.

Viele Dinge in diesem Bericht regen doch sehr zum Nachdenken über den Umgang und die Verabreichung von oft viel zu vielen Medikamenten bei alten Menschen, an.

Alte Menschen leiden oft unter vielen unterschiedlichen Erkrankungen oder auch Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität), bekommen viele unterschiedliche Medikamente (Polymedikation) und sind durch vorhandene funktionelle Einschränkungen belastet.

Als Polymedikation bezeichnet man die Verabreichung von mehr als 5 Arzneimitteln, dies kommt in Pflegeheimen sehr häufig vor. Diese Menge an verabreichten Medikamenten bedeutet nicht selten einen Risikofaktor für unerwünschte Arzneimittelwirkungen und kann geriatrische Syndrome negativ beeinflussen. Die Sturzgefahr erhöht sich, Gedächtnisstörungen können auftreten, Patienten sind verwirrt, parkinsonähnliche Symptome treten auf oder es kommt zu einer Orthostasestörung (Orthostase = Körperhaltung).  Häufig treten Nebenwirkungen durch bestimmte Arzneimittel auf, die wiederum zu einer Verschreibung eines neuen Medikamentes führen, da diese Nebenwirkungen nicht als solche erkannt werden, dies nennt man auch Verschreibungskaskade. Zu einer ungenauen Diagnostik kommt es bei alten Menschen auch durch eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit und unzureichender Selbstwahrnehmung.

Mittlerweile gibt es gute Zusammenstellungen von Arzneistoffen die solche Neben- und Wechselwirkungen aufzeigen können. Eine dieser ersten Listen war die so genannte Beers-Liste. Mark Beers hat diese Aufstellung speziell für Pflegeheime entwickelt. Durch mehrfache Aktualisierung wurde deutlich, dass 21 – 40 % der Verordnungen unangemessen waren!!! In Deutschland steht seit dem Jahre 2010 die so genannte PRISCUS-Liste zur Verfügung.

In neueren Untersuchungen in deutschen Pflegeheimen hat sich herausgestellt, dass über 40 % der Bewohner mindestens ein Arzneimittel erhielten, welches laut der PRISCUS-Liste als möglicherweise unpassend eingestuft wird.  20 % zwei und 5 % bekamen drei und mehr unpassende Medikamente verabreicht.

Zu häufig verabreichten Medikamenten bei alten Menschen zählen Benzoediazepine, diese werden eingesetzt als Antidepressiva, Neuroleptika und bei der Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen. Sie haben jedoch erhebliche Nebenwirkungen, z.B. unterdrücken sie die Tiefschlafphase, was wiederum verhindert, das der Schlaf als erholsam  empfunden wird. Daraus resultiert, das der Patient sich müde fühlt, traurig (depressive Verstimmungen) ist, Schwindelgefühle können auftreten, diese wiederum begünstigen das Sturzrisiko ………

Gerade bei Schlafstörungen bietet uns die Aromatherapie so viele komplementäre Möglichkeiten der Unterstützung. In einem von mir betreuten Pflegeheim in Andernach berichteten mir die Pflegekräfte bei der letzten Schulung, von tollen Erfolgen mit Lavendel-Waschungen, Einreibungen und warmen Handwickeln. Bei einer Bewohnerin wurde die Schlafmedikation vom Hausarzt sogar abgesetzt. Die Bewohnerin nimmt wieder am Leben teil, fühlt sich ausgeschlafen und ausgegelichen.

Lavandula angustifolia zählt zu den besterforschsten ätherischen Ölen.

Ätherische Öle, welche Ester, Linalool (Monoterpenalkohol) oder Sesquiterpenverbindungen enthalten wirken ent-spannend, beruhigend und schlaffördernd (uvm.). Sie können als Badezusatz, Einreibung oder Inhalation angewendet werden und das (bei richtiger Dosierung) ganz ohne Nebenwirkungen!

Ein weiteres häufig verordnetes Medikament bei Senioren ist Metoclopramid (MCP), dessen Nebenwirkungen zu unterschiedlichen parkinsonähnlichen Symptomen führen kann. Auch verträgt sich das Medikament oft nicht mit den bereits angeordneten Psychopharmaka. Nicht selten werden Störungen normaler Bewegungsabläufe beobachtet, da diese aber bei alten Menschen häufig auftreten, werden sie meist nicht als mögliche Nebenwirkung des Medikamentes in Betracht gezogen.

Viele alte Menschen erhalten MCP als Dauer- oder Bedarfsmedikation bei Übelkeit. Auch bei diesen Beschwerden können sehr gut  ätherische Öle zum Einsatz kommen.

Ätherische Öle wirken hier direkt auf den Gastrointestinaltrakt und auf das Zentrale Nervensystem.

geeignete ätherische Öle:

Zitrone, Limette -> wirken auf die Leber stärkend, klärend
Pfefferminze -> wirkt erfrischend, antiemetisch, entkrampfend
(Pfefferminze wirkt gleichwertig antimetisch (gegen-Erbrechen) wie Metoclopramid oder Ondansetron, lt. Leicester, Hunt, 1982, McKenzie, Gellacher, 1989, Franchomme,1980, Figuenick, 1998, Tate 1997)

Ingwer, Kardamon, Fenchel -> bei Appetitmangel, Verdauungsbeschwerden
Orange, Mandarine rot, Litsea -> stärken den Magen, wirken spasmolytisch

Die Bitterorange (Citrus aurantium var. amara (per.)) regt die Darmperistalik an (Bewegungen des Darmes zur Durchmischung und Weiterbeförderung des Speisebreis).

Sicherlich gibt es noch viele andere ergänzende Möglichkeiten im Bereich der Aromapflege um ein zuviel an Medikamenten zu vermeiden:

Ängste
Unruhe
Schlafstörungen
Verdauungsstörungen
Übelkeit und
Schmerzen

sind nur einige, die ich hier nennen möchte. (Beim anklicken gelangt man auf einen entsprechenden Artikel aus dem Archiv)

Mein persönliches Fazit

Ich glaube, dass man mit komplementären Pflegemethoden wie der Aromapflege/-therapie, Phytotherapie und vielen anderen einiges an Medikamenten einsparen oder zumindest reduzieren könnte!

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Seit einigen Wochen beschäftigen mich viele Fragen rund um die Ausbildung zur Aromapflege oder -therapie. Am 02. November könnte ich mein 10 jähriges bestehen von ViVere feiern. Dazu hatte ich im letzten Jahr schon viele Ideen, es sollte ein großes Fest mit vielen Vorträgen geben. Vor ein paar Wochen habe ich mich nun entschieden – NEIN es wird kein Fest geben – aus vielerlei Gründen; 

Ich habe privat eine ziemlich schwere Zeit hinter mir, die mich viel Kraft gekostet hat, aber durch 10 Jahre ViVere sind wundervolle Freundschaften und Bekanntschaften entstanden, die mir in dieser Zeit eine große Hilfe waren.

Ein anderer Grund zu dieser Entscheidung das Fest abzusagen ist der, dass ich viele neue Pläne für nächstes Jahr habe, ich schreibe gleichzeitig an mehreren neuen Seminaren, habe viele neue Referenten für nächstes Jahr gewinnen können, mit einigen bin ich noch in Kontakt und so könnte noch der ein oder andere tolle Seminartermin zu komplementären Pflegethemen dazukommen. 
Ich habe zum ersten Mal wegen der großen Nachfrage schon im September alle Termine für das kommende Jahr geplant!!! Hier könnt Ihr den reichhaltig gefüllten Terminkalender anschauen.

Nun wird es ein ganz kleines, besinnliches Fest in Hamburg geben und darauf freue ich mich sehr!!! 

ViVere ist nun nach 10 Jahren mehr, als nur Ausbildungsstätte für Aromapflege- und -therapie, es ist zum „Ausbildungszentrum für Aromatherapie und komplementären Pflegemethoden“ herangewachsen!!!

Gestern Abend hat Eliane bei Facebook auf eine merkwürdige Aromatherapie Ausbildung aufmerksam gemacht, welche leider kein Einzelfall ist. Immer mehr Angebote dieser Art schießen wie Pilze aus dem Boden:

Fachausbildung z. Aromaexperten/in bzw. Aromatherapeuten/in *

Kosten: 410,00 EUR
Datum:
29.09.2012 29.09. – 07.10.12
Uhrzeit:
10:00
Bemerkung: 
Mit Abschlusszertifikat. Alle Termine auf unserer Homepage.
 
Aus dem Inhalt: Geruchssinn; Geschichte der Aromatherapie; Gewinnungsarten; Die wesentlichen Aromaöle; Anwendungsarten von ätherischen Ölen zur Entspannung und Gesunderhaltung; Die Welt der Chakren; Hexendüfte und Räucherungen; Inhalationen; Spülungen; Nasen- und Ohrentropfen; Kompressen; Wickel; Teilbäder mit heilender Wirkung; Medizinische Anwendung von ätherischen Ölen; Krankheitsbilder und ihre Behandlung; Kontraindikationen
 
oder dies habe ich entdeckt:
 
Fachqualifikation zum/r Pflegeexperten für Aromapflege
Termin: 25. – 26.09.12
 
Seminargebühr: € 150,–
 
Referenten: 
hier möchte ich keine Namen nennen – aber es sind drei examinierte Pflegekräfte mit dem Titel
Aromaexperte (designierte)
 
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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden uns freuen, Sie zu unserer Fachqualifikation Aromapflege am 25. und 26. September 2012
begrüßen zu dürfen.
Das 2-tägige Seminar vermittelt Ihnen die Grundlagen der Aromatherapie und der Aromapflege in Theorie und Pflegepraxis. Es offenbart Ihnen die große Vielseitigkeit der ätherischen Öle und deren Einsatzmöglich-
keiten. Das Seminar schließt mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung sowie mit einem Zertifikat. 

Historische Einführung
Aktuelles aus der Riechforschung / Moderne Forschung
Was sind ätherische Öle?
Chemie der ätherischen Öle
Was ist Aromatherapie?
Was ist Aromapflege?
Wie gelangen ätherische Öle in den Körper?
Produktionsverfahren
Qualitätskriterien
Die verschiedenen Qualitätsstufen des Anbaus
Qualitätsstufen der Aroma-Öle
Kopf-, Herz-, und Basisnoten
Verträglichkeit und Allergien – Allergietest
Empfohlene Richtlinien für die Anwendung ätherischer Öle in pflegerischen Einrichtungen
Basis-Öle, Dosierungen
Juristische Grundlagen der Aromatherapie
Praktische Übungen
Theoretische Prüfung
Praktische Prüfung


Diese beiden Beispiele möchte ich nun nochmal zum Anlass nehmen, auf die Wichtigkeit einer fundierten und guten Aromapflege oder -therapie Ausbildung hinzuweisen. Durch solche Angebote, wird die Aromatherapie nie die Anerkennung bekommen, die sie verdient hat!

Sinn oder UN-Sinn von Fortbildungen

Ich werde oft gefragt, warum meine Seminare und Fortbildungen so umfangreich für eine Einrichtung (z.B. ein Altenheim) sein müssen. Es gäbe doch auch andere „Kollegen“, welche Fortbildungen an einem Nachmittag durchführen.
Leider stelle ich wirklich sehr oft fest, dass nach solch einer „Fortbildung“, die Einrichtungen ihre Pflegekräfte im Auftrag der „Aromatherapie“ losschicken, eine Duftlampe wird aufgestellt, Öle werden angeschafft und los gehts. Die Pflegekräfte sollen nun „Aromatherapie“ praktizieren.
Diese Vorgehensweise ist, wie wenn man einen Fahrschüler nach der ersten Fahrstunde in ein Auto setzt und ihm sagt, dass er nun Auto fahren kann!!! Also mehr als bedenklich und unseriös, denn Aromapflege ist mehr, als ein paar Tropfen „Duftöl“ in eine Duftlampe zu träufeln!!!

1. Unterscheiden Sie zwischen Aromapflege und Aromatherapie

In vielen Altenheimen ist der Unterschied zwischen Aromapflege und Aromatherapie nicht geklärt bzw. bekannt.
Der Unterschied zwischen Aromapflege und –therapie besteht darin, dass es sich bei der Aromapflege um eine komplementäre Pflegemethode als Teil der Pflanzenheilkunde handelt. Die individuellen Pflegeprobleme werden genau beobachtet und im Sinne des Bewohners im Pflegeprozess sowie in der Pflegediagnose umgesetzt. Bei der Aromapflege erfolgt die Anwendung der ätherischen Öle über den Geruchssinn und die Haut. Die Aromapflege umfasst pflegerische und prophylaktische Maßnahmen.

Die Aromatherapie ist hingegen- wie der Name schon sagt- eine therapeutische Maßnahme, die Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten ist. Nach genauer Diagnosestellung erfolgt eine gezielte Therapie mit ätherische Ölen oder daraus hergestellten Produkten. Es ist dann sogar möglich ätherische Öle oral anzuwenden.

2. Die Aromapflege nützt Ihren Bewohnern und Mitarbeitern

Wussten Sie, dass Zitronenöl in der Duftlampe oder im Vernebler die Bakterien in der Luft abtötet und somit z.B. Erkältungskrankheiten entgegenwirken kann!? Oder, dass mit einer Mischung aus dem ätherischen Öl Lavendel fein oder extra und Olivenöl beim Bewohner eine schonendere und kostensparendere Intimpflege durchgeführt werden kann und es gleichzeitig zur Dekubitusprophylaxe dient!?
Es gibt über die Wirkung ätherischer Öle viele Studien, die eine unterstützende Wirkung in der ganzheitlichen Pflege eindrücklich beweisen.

Die Einsatzfelder für ätherische Öle in der Pflegeeinrichtung könnten z.B. sein:

bei sogenannten Befindlichkeitsstörungen wie:

  • Unruhezustände
  • Verwirrtheit/Demenz
  • Ängsten
  • depressiver Verstimmung
  • Appetitlosigkeit
  • Wut/Aggression
  • Schlafstörungen

oder bei körperlichen Beschwerden wie:

  • Pneumonieprophylaxe
  • Dekubitusprophylaxe
  • komplementär bei Erkältungskrankheiten
  • Mundpflege
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Sterbebegleitung
  • komplementär zur Palliativmedizin

Aber : Ohne Schulung und fachliche Grundlagen geht es nicht!!!

Die gewünschte Pflegequalität durch Aromapflege kann nur gewährleistet werden, wenn die Mitarbeiter an Fort – und Weiterbildungen zu diesem Thema teilnehmen und fachkundig geschult werden.

Solch eine Fortbildung sollte mindestens folgende Themen beinhalten:

  • Produktionsverfahren
  • Qualitätsmerkmale reiner ätherischer Öle
  • Umgang mit ätherischen Ölen
  • Richtlinien für die Anwendung
  • Wechselwirkungen und Gegenanzeigen
  • Lagerung und Haltbarkeit
  • Kennenlernen verschiedener pflegerelevanter ätherische Öle und Rezepturen
  • Basisöle (Fette Öle)

In den Fortbildungen sollten weiter Beispiele für pflegerische Anwendungen praktisch mit den Teilnehmern durchgeführt werden. Denn am eigenen Körper erfahrene Wirkungen der ätherische Öle, lassen den Pflegemitarbeiter die Aromapflege verstehen, akzeptieren und sinnvoll umsetzen! 

Eine fundierte und gute Aromapflege/-therapie Ausbildung ist nicht in zwei Tagen oder einer Woche gemacht!!!!

 


Immortelle im Hotelgarten auf der Insel Kos

Helichrysum italicum

(Helios=Sonne, Chrysum=Gold)

gehört zu den höher preisigen ätherischen Ölen, wird seit einiger Zeit auch in Kosmetik als Anti-Aging-Wundermittel eingesetzt. Eliane hat seinerzeit hier darüber berichtet.

Wieder einmal möchte ich meine Leserinnen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.
Einige gößere und kleinere aromatische Erfahrungen reicher neigt sich der  Sommer  dem Ende zu, der Herbst kündigt sich mit großen Schritten und buntem Laub schon an.

In den Sommerferien hat Anton sich, kurz vor seinem Papa-Urlaub, beim Zubereiten von Gurgensalat eine dünne Scheibe Daumen abgehobelt. Die Wunde hat fürchterlich geblutet, so dass erst gar nicht zu erkennen war, wie groß die Wunde tatsächlich ist. Vor dem Anlegen des Druckverbandes habe ich ihm zwei Tropfen meines CILM-Mixes auf die Wunde getropft. Den Druckverband konnten wir erst am nächsten Morgen entfernen, da die Wunde zu stark blutete.

Beim Abnehmen des Verbandes musste ich viel Rosenhydrolat einsetzen, da der Mull festgeklebt war. Als ich die Verletzung dann sah, war ich doch sehr erschrocken darüber wieviel er sich abgehobelt hat. Die Schnittwunde wurde nun einmal täglich mit einem neuen Verband und CILM-Mix versorgt.

Die folgenden Bilderserie zeigt aufnahmen 22.08. bis zum 24.08.2012. Am Morgen des 25.08. ist Anton dann für 10 Tage mit seinem Papa im Urlaub gewesen. Als er zurück kam war von der Schnittverletzung so gut wie nichts mehr zu sehen!

 
22.08.2012 ca. 12 Stunden nach der Verletzung
 Hier sieht man schon gut, wie der Wundrand anfängt zu heilen.
22.08.2012 am Abend
Es sieht aus, als ob sich schon eine dünne, neue Haut über der Wunde bildet.
23.08.2012
24.08.2012 Abends vor der Abreise in den Urlaub
Einen solchen Heilungserfolg nach nur 3 Tagen hätte selbst ich nicht für möglich gehalten!!!
Die Mischung CILM-Mix enthält:
Cistrose
Immortelle
Lavendel
Manuka

Ausbildung zur Aromapflegerin/ zum Aromapfleger (alle Seminare auch einzeln belegbar)
Berufsbegleitende Fachausbildung mit Abschluss Zertifikat oder Buchung einzelner Seminare möglich.
Basisseminar Aromapflege*  € 195,– (gleichzeitig auch Ausbildungsstart):
11./12. September 2012
05./06. November 2012
15./16. Januar 2013
26./27. Februar 2013
06./06. Juni 2013
Aufbauseminar Aromapflege* € 195,–:
29./30. Oktober 2012
Spezialseminar Pflege/Sterbebegleitung mit ätherischen Ölen: 
19. Oktober 2012
01. März 2013
Aromapflege bei demenziell Erkrankten „Ätherische Öle im Jahreskreislauf“ Ätherische Öle im Jahreskreislauf – Sinnesbiograpie-Arbeit, Aktivierung und Anwendung ätherischer Öle bei demenziell Erkrankten (auch geeignet für den Betreuungsbereich und für Präsenzkräfte):
17. Oktober 2012
19. März 2013
23. Mai 2013
Seminar Basisöle und Mazerate (Pflanzenöle und Co.):
13. September 2012
17. Januar 2013
10. April 2013
Spezialseminar Konzeptarbeit (Einführung der Aromapflege in Ihrer Einrichtung und rechtliche Aspekte): 
14. September 2012
28. Februar 2013
24. Mai 2013

Seminar „Ätherische Öle im Hospiz und in der Palliativ-Pflege“
18. Oktober 2012
18. Januar 2013
09. April 2013
Aromapflege für die Psyche
02. Oktober 2012
18. März 2013
07. Juni 2013
Aromamassage € 230,–
11./12. Oktober 2012
14./15. März 2013
Aromapflege für Palliativfachkräfte € 310,–
18. – 20. September 2012
24. – 26. April 2013


Alle Tagesseminare € 120,–
Abschlussarbeit und Colloquium jeweils im Herbst und im Frühjahr
MediAkupressur 
22. – 23. Juni 2013 (Basisseminar)
17. – 18. Oktober 2013 (Aufbauseminar)
€ 240,–
Es ist mir gelungen eine tolle Gastreferentin zu gewinnen, Dorothee Wellens-Mücher. Frau Wellens-Mücher unterrichtet MediAkupressur. Akupressur bietet die Möglichkeit, ergänzend zur medikamentösen Behandlung positiv Einfluss auf verschiedene Symptome zu nehmen.
Kurze Punkt und Behandlungssequenzen zu folgenden Indikationen:
Allgemeine Anspannung und Schmerz
Angst und Unruhe allgemein und im Sterbeprozess
Medikamentös bedingte Übelkeit(u.a. auch bei Chemotherapie, Antibiotika, Opiate)
Übelkeit unklarer Genese
Erschwerte Atmung
Verschleimung
Obstipation und Durchfall
Ödeme
Kontrakturen und Spastik:
Es werden kurze Punktsequenzen erlernt, die in die tägliche Pflege und Prophylaxen integriert werden können.
Demenz:
Es werden kurze Punktsequenzen vorgestellt zu den Indikationen Angst und Unruhe, Anspannung und Erstarrung. Dabei werden besonders bei der Problematik Unruhe und Getriebensein aus der Sichtweise der chinesischen Medizin Unterschiede in den Erscheinungsformen erarbeitet.  
       
Einsatzbereiche:
Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Ambulante Dienste, Betreuung Demenzerkrankter, Palliativstationen, Hospize.
Zielgruppe:
Alten und KrankenpflegerInnen, BetreuungsassistentInnen ehrenamtliche HospizhelferInnen. 
Ich selbst durfte vor einiger Zeit die wohltuende und schmerzlindernde Wirkung dieser Akupressur erfahren und bin begeistert, wie einfach sie in den Pflegealltag zu integrieren ist. Bei Interesse ist eine Aufbauende Fortbildung im ViVere-Seminarhaus geplant .

Qualifizierungsmaßnahme naturheilkundliche Pflege 2013
Ich freue mich 2013 Gisela Blaser bei mir begrüßen zu dürfen!!!
Das Angebot umfasst neun Schulungstage (jedes Modul kann aber auch einzeln gebucht werden) und richtet sich an medizinisches Fachpersonal, Ärzte, Kranken- und Kinderkrankenschwestern/-pfleger, Altenpfleger/-innen, Pflegehilfskräfte und Hebammen, Lehrer/-innen für Pflegeberufe sowie Praxisanleiter/-innen, Heilpraktikerinnen, Heilerziehungspfleger/-innen,Ergotherapeutinnen und andere Berufsgruppen auf Anfrage.
Die Teilnehmer erhalten ein breites Basiswissen in naturheilkundlicher Pflege.
Theoretischer Unterricht und praktisches Lernen werden kombiniert. Die Ausbildung soll die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag ermöglichen.
Zu einem selbst gewählten Fachthema wird unterrichtsbegleitend in Einzel- oder Gruppenarbeit eine Facharbeit oder ein Poster erstellt.
Alle Module können einzeln besucht werden oder komplett als Zusatzqualifizierung.

28.-29.01.2013 Wickel und Auflagen


11.-12.03.2013 Heilpflanzentees und ätherische Öle

21.-22.05.2013 Heilpflanzenöle und Ölmischungen für die Pflege

02.09.2013 Wundpflege mit komplementären Methoden

03.09.2013 Naturheilkundliche Pflege bei Schmerzen

28.10.2013 Pflege bei Schlafstörungen, Präsentation von Poster oder Facharbeit, Abschluß
Jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr
Inhalte unter folgendem Link: ViVere-Aromapflege

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Duftkommunikation und betriebliches Gesundheitsmanagement
mit Christine Lamontain
11. – 12. April 2013
Das Olfaktorische als Potential für Pflege und Wohlbefinden
Duftkommunikation und die weniger bekannte Seite der ätherischen Öle, ihre seelisch-biologischen Themen.
Wie kann es sein, dass das, vom aromapflegerischen Standpunkt, optimale ätherische Öl abgelehnt wird? Es ist möglicherweise sein Duft, der dies bewirkt, verbunden mit einer unbewußten „Duftinformationsspeicherung“ beim Empfänger.
Auch die  Beschäftigten in der Pflege kommen  täglich mit „Geruchserinnerungen“  in Berührung. Sie sind Heldinnen und Helden im Umgang mit olfaktorischen Belastungen. Sie schaffen  es täglich  ihren Dienst mit hohem pflegerischem Engagement zu leisten. Olfaktorische  Hintergründe und  Zusammenhänge erklären so manche Befindlichkeit und Reaktion.
Duftkommunikative Aromapflege kann  ein genußvoller Faktor im betrieblichen Gesundheitsmanagement für  Beschäftigte sein und für ein Gefühl der  Zufriedenheit  bei den Bewohnern sorgen.

Aromapflegewoche in den Sommerferien
(Intensiv-Seminar)
vom 08. – 12. Juli 2013
5 Tage intensive Aromapflege Fortbildung.
2 Tage Basisseminar
3 Tages-Seminare (Von der Pflanze zum ätherischen Öl, Ätherische Öle im Jahreskreislauf, Hospiz- und Palliativpflege mit ätherischen Ölen)
In dieser Zeit lädt unser großer Garten (3500 qm, www.garten-er-leben.blogspot.com) zu einer Exkursion der verschiedensten ätherisch-Ölpflanzen ein. Kamille, Thymian, Minze & Co. „Von der Pflanze zum Wohlgeruch in der Flasche“.  Bei entsprechendem Wetter findet ein großer Teil der Seminare in der freien Natur statt.

Aromatogramme
Referentin: Dorothea Hamm – Apothekerin aus Karlsruhe
am 22. Februar 2013
referiert über die Erfahrungen mit Aromatogrammen, der Erstellung von Rezepturen und die Inhaltsstoffe der verwendeten Öle und dem Schutz vor Keimen.
Das Thema MRSA und andere krankmachende Keime beschäftigt nun schon seit einigen Jahren unser Gesundheitssystem. Immer mehr dieser Keime sind schlecht oder gar nicht mehr mit den herkömmlichen Medikamenten wie Antibiotika, behandelbar.
Doch die Aromatherapie bietet uns hier ein breites Spektrum an ätherischen Ölen, welche hier ihren sinnvollen Einsatz finden.
Ätherische Öle besitzen sehr gute antibakterielle und antimykotische Eigenschaften. Diese macht man sich bei einem Aromatogramm zunutze. Dabei wird die Wirkung bestimmter ätherischer Öle gegen klinische Keime ausgetestet, um die durch sie hervorgerufenen Infektionen wirksam behandeln zu können. Die ätherischen Öle stellen eine Ergänzung zu der antibiotischen Behandlung oder sogar eine gute Alternative bei den verschiedenen Infektionen dar. (Quelle ok-apotheke-karlsruhe)
Alle o.g. Seminare finden in unserem Seminarhaus im Hunsrück statt. Selbstverständlich bieten wir Ihnen alle Seminare auch als Inhouse-Schulung an, um auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Einrichtung eingehen zu können.

Qualifizierungsmaßnahme naturheilkundliche Pflege 2013
Ich freue mich 2013 Gisela Blaser bei mir begrüßen zu dürfen!!!

copyright G.Blaser
Liebe Interessenten,

liebe Kolleginnen/Kollegen

aufgrund der vieler Anfragen wird  Gisela Blaser die Qualifizierung in naturheilkundlicher
Pflege im meinem Seminarhaus in Schwollen/Hunsrück anbieten.
Das Angebot umfasst neun Schulungstage (jedes Modul kann aber auch einzeln gebucht werden) und richtet sich an medizinisches Fachpersonal, Ärzte, Kranken- und Kinderkrankenschwestern/-pfleger, Altenpfleger/-innen, Pflegehilfskräfte und Hebammen, Lehrer/-innen für Pflegeberufe sowie Praxisanleiter/-innen, Heilpraktikerinnen, Heilerziehungspfleger/-innen,Ergotherapeutinnen und andere Berufsgruppen auf Anfrage.

Die Teilnehmer erhalten ein breites Basiswissen in naturheilkundlicher Pflege.
Theoretischer Unterricht und praktisches Lernen werden kombiniert. Die Ausbildung soll die praktische Umsetzung im Arbeitsalltag ermöglichen
Zu einem selbst gewählten Fachthema wird unterrichtsbegleitend in Einzel- oder Gruppenarbeit eine Facharbeit oder ein Poster erstellt.

Alle Module können einzeln besucht werden oder komplett als Zusatzqualifizierung.
 

28.-29.01.2013 Wickel und Auflagen


11.-12.03.2013 Heilpflanzentees und ätherische Öle

21.-22.05.2013 Heilpflanzenöle und Ölmischungen für die Pflege

02.09.2013 Wundpflege mit komplementären Methoden

03.09.2013 Naturheilkundliche Pflege bei Schmerzen

28.10.2013 Pflege bei Schlafstörungen, Präsentation von Poster oder Facharbeit, Abschluß
Jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr
Grundmodul 1 „Wickel und Auflagen“
Das Wissen um die Wickel stammt aus alten Zeiten. In den letzten Jahren wurde das
Wissen neu belebt. Mit diesem Wissen erweitern Sie das Spektrum pflegerischen
Handelns. Um Wickel und Auflagen gezielt und verantwortungsbewusst anwenden
zu können, bedarf es eines umfangreichen Hintergrundwissens.
Ziel der Fortbildung: Erweiterung von pflegetherapeutischen Möglichkeiten und
eigenen pflegerischen Interventionsmöglichkeiten, die dazu beitragen können,
Schmerzen und andere Krankheitszeichen zu lindern.
Seminarinhalt:
· Was sind Wickel und Auflagen?
· Wie wirken sie?
· Verschiedene Wickelzusätze, Wickelmaterialien
· Wann eignet sich welcher Wickel?
· Grundsätzliches zur praktischen Anwendung
· Platz der Wickel in der Krankenpflege
· Erprobung von ca. 14 Wickeln
Bitte bringen sie mit:
Wolldecke, kleines Kissen, warme Socken, eine Wärmflasche, 1 großes Badetuch, 2
Frotteetücher, 3 Windeln oder Geschirrtücher.
Tragen Sie bequeme Kleidung! Bereitschaft zur gegenseitigen Körperarbeit wird
vorausgesetzt.
Grundmodul 2: Einsatz von Tee`s und ätherischen Ölen in der Pflege
Seminarinhalt:
Geschichte der Phytotherapie
Inhaltsstoffe, Wirkung, Dosierung
Zubereitung, Trinkmenge, Haltbarkeit
Indikationen und Kontraindikationen
Anwendungsbereiche der Heilpflanzentee`s und Zubereitungen in der Pflege
Anwendung von Tinkturen
Anwendung von Salben
Wechselwirkung mit anderen Therapien
Einsatz von Heilpflanzentee`s innerlich z.B. zur Schleimlösung, Schweißreduzierung
usw.
Heilpflanzentee`s äußerlich in Form von Kompressen bei Hautproblemen,
Waschungen, Teilbäder
Belebende oder beruhigende Maßnahmen und juckreizstillende,
infektionsreduzierende Maßnahmen.
Seminarinhalt:
· Geschichte der ätherischen Öle
· Eigenschaften, Gewinnung, Qualität und Reinheit der ätherischen Öle
· Wirkungsweise
· Indikationen und Kontraindikationen
Anwendungsbereiche der ätherischen Öle in der Krankenpflege:
· Beispiele für Ganzkörperwaschungen
· Ölkompressen
· Massage- und Körperöle
· Ölmischungen bei speziellen Pflegeproblemen wie z.B. Pilzinfektionen,
Hauterkrankungen
· Praktische Übungen
Grundmodul 3: “Heilpflanzenöle und Rhythmische Einreibungen“
Seminarinhalt:
Das Seminar vermittelt Ihnen Kenntnisse über die Anwendungsmöglichkeiten fetter
Basisöle in Kombination mit Zusätzen wie ätherische Öle. Es werden Produkte
vorgestellt mit dem Schwerpunkt der Schmerzlinderung sowie bei individuellen
Pflegeproblemen- wie z.B. Pilzerkrankungen. Darüber hinaus lernen Sie die
Grundlagen der rhythmischen Einreibungen und probieren selbst verschiedene
Formen wie z.B. Fuß- und Gelenkeinreibungen aus.
Bitte bringen Sie Materialien wie beim Grundmodul 1 mit.
rhythmische Fußeinreibung
Aufbaumodul 1
Naturheilkundliche Pflege bei Schmerzen
Seminarinhalt:
Das Seminar vermittelt praktische und theoretische Kenntnisse und Fertigkeiten
pflegerischer Möglichkeiten bei Schmerzen. Nachfolgend aufgeführte pflegerische
Maßnahmen aus den Bereichen Wickel und Auflagen; Einreibungen und
naturheilkundliche Mittel werden erprobt und diskutiert.
· Kühlende Wickel bei Entzündungen
· Wärmende Wickel wie z.B. Ingwerwickel
· Einreibungen mit schmerzlindernden Ölen
· Schmerzlindernde Lagerungen
Aufbaumodul 2
Naturheilkundliche Pflege bei Wunden
Seminarinhalt:
Die Heilung von Wunden stellt eine große Herausforderung an das fachliche Können
aller an der Behandlung und Wundpflege Beteiligten dar. In diesem Seminar werden
Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und aufgezeigt.
· Basisdiagnostik
· Wundanamnese
· Infektionsmanagement
· Wundpflege
· Erstellung eines Pflegeplanes
· Dokumentation der Maßnahme
· .berprüfung der Wirksamkeit der Maßnahme durch einen Wundverlaufs-beobachtungsbogen.
Ergänzend zur schulmedizinischen Pflege wird der Einsatz von naturheilkundlichen
Mitteln in der Wundpflege am Beispiel von Calendula-Extrakten u.v.a.
Heilpflanzentinkturen vorgestellt.
Aufbaumodul 3: “Schlafstörungen“ und Abschluss
Das Seminar vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten zur Erweiterung pflegerischer
Möglichkeiten bei Schlafstörungen. Folgende Maßnahmen werden vorgestellt:
Ölkompressen, schlaffördernde Wickel
Fußbäder, Fußeinreibungen
Bäder und schlaffördernde Tee`s
Danach Vorstellung der Poster und Facharbeiten.
Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat bei erfolgreicher Teilnahme.
Anfragen und Anmeldung:
info@vivere-aromapflege.de
oder
Telefon: 06787-971838

MediAkkupress

Letzte Woche fand das Seminar MediAkkupress mit der wunderbaren Dozentin Dorothee Wellens-Mücher im ViVere-Seminarhaus statt.

AkkuPressur praktisch üben
Dorothee Wellens-Mücher
AkkuPressur bei Verdauungsbeschwerden

Alle Seminarteilnehmer waren begeistert was durch MediAkkupress alles möglich ist und wird. Durch die praktischen Sequenzen im Seminar konnten wir alle erleben, wie MediAkkupress z.B. bei Unruhe, Angst, Opstipation, Atemnot, Übelkeit uvm. unterstützend in den Pflegealltag integriert werden kann.

Für alle die bei diesem Mal keinen Platz mehr bekommen haben gibt es eine neuen Termin am 04./05. September 2012.

Ein Aufbauseminar ist für das Frühjahr 2013 
geplant.

Besuch in der Orangerie des Schloßgartens von Bad Homburg

Petit Grain

Zedrat-Zitrone

Blüte mit sichtbaren Öldrüsen

Citrus Medica

oder auch Buddhas Hand genannt

Wer weiß, was dies für ein Exemplar ist???

Im Schloßgarten in Bad Homburg findet man eine sehr große Sammlung vieler unterschiedlicher Citrusarten, ausserdem eine sehr große Sammlung seltener Pelargonien und die wunderschöne libanesische Zeder, die fast 200 Jahre alt ist und gerade ganz tolle Zapfen trägt.

Immortelle – Arnika der Aromatherapie

Wieder einmal konnte ich große Erfolge mit der Immortelle erzielen und habe tolle Rückmeldungen inklusive Fotos von Jutta bekommen.

Jutta ist die Treppe hinaufgestürzt als sie vom Garten in die Wohnung laufen wollte und dies einen Tag bevor sie zu mir ins Seminar kam. 

direkt nach dem Sturz 15.04.2012

14.04.2012
15.04.2012

 

17.04.2012

Hier ein Unfall beim Training, Schlag aufs Auge, nach wenigen Minuten alles an- und zugeschwollen.
Immortelle, Cajeput und Lavendel extra in einer Mischung mit Johanniskrautöl mehrmals aufgetragen.

Einen Tag später nur noch eine Schwellung direkt unterm Auge (Tränensack), leichte Rötung in der rechten Gesichtshälfte. Es entstand gar kein Hämatom und drei Tage später sah das Gesicht wieder völlig normal aus!!!

Neu im ViVere-Shop demnächst die Mischung CILM aus Cistrose, Immortelle, Lavendel und Manuka. Diese Notfallmischung benutze ich für oder gegen fast alle kleinen oder größeren Unfälle, Stöße oder Hämatome.

Etikettierung Ätherischer Öle

Ein sehr guter Bekannter meines Lebensgefährten hat für sein Optikergeschäft einen Aromadiffuser und die ViVere-Mischung Inspiration vor einiger Zeit bei mir gekauft. Die Kunden finden es sehr angenehm und oft beobachte ich Kunden, die einfach vor dem Diffuser stehen bleiben und das Licht und den Duft genießen. Nun war die Duftmischung leider alle und die gute Seele des Optikergeschäftes suchte verzweifelt nach der Duftmischung bei „Rossmann“. Klar, dort konnte sie die ViVere-Mischung nicht finden und sie griff nach einem Fläschlein was nett aussah und „roch“.

Als ich am Samstag den Laden betrat, dachte ich mich trifft der Schlag bzw. mich erschlägt es…..es ist irgend eine stinkende riechende  Mischung, die nach Toilettenspray roch. Ich versuchte diesen Gestank verzweifelt aus dem Diffuser zu bekommen, was mir nach einiger Zeit erst mit Essigessenz gelang.

Die Optiker Crew runzelte unverständlich die Stirn nach meinem unmißverständlichen  Unmut über dieses Parfumöl. Ein Kollege kam dann sogar mit meinem Fläschchen auf mich zu und sagte ich solle mir doch mal das Etikett anschauen, wie giftig meine Öle doch eigentlich sind!!!! Nun war ich sprachlos…….tatsächlich ist meine Mischung den Bestimmungen entsprechend etikettiert, d. h. „toter Fisch“ und „toter Baum“, durchschossene Lungen, brandgefährlich usw…. das Fläschchen aus dem Drogeriemarkt hatte keines dieser Zeichen. 

So nun, wie erkläre ich einer Optiker Crew warum die „guten“ Öle so gefährlich aussehen und die, meiner nach gesundheitlich bedenklichen Öle eine so ungefährlichen Eindruck machen.

Hier nocheinmal ein Blogeintrag von Anfang 2012 zu diesem Thema:
Ätherische Ölfläschleins sahen ja schon seit einigen Jahren eher nach Chemikalien aus, als nach wunderbaren Düften, welche uns die Natur freundlicherweise zu Verfügung stellt. Bisher waren die Etiketten mit der Aufschrift R65 („Gesundheitsschädlich: Kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen“) gekennzeichnet, nun ist eine weitere Verschärfung der Etikettierung in Kraft getreten. Die „neue“ Kennzeichnung lautet nun H304 was bedeutet: Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.

Es wird immer schwieriger den Menschen zu erklären, dass es sich bei ätherischen Ölen nicht um gefährliche Chemikalien und Substanzen handelt, sondern um ein Naturprodukt, welches richtig angewandt ein so wertvoller Begleiter in allen Lebensbereichen und Helfer in kleinen und großen Nöten sein kann. 
Ganz klar sollte sein, dass ätherische Öle nachweisbare (mittlerweile sogar durch viele nationale und internationale Studien belegte) Wirkungen im pflegerischen und therapeutischen Bereich, haben – aber wie man auch wissen sollte, haben alle Dinge mit einer Wirkung evtl. bei unsachgemäßem Gebrauch, auch „unerwünschte“ Wirkungen. 

Was mich in besonderem Maße ärgert, ist dass „Duftöle“ und „Parfumöle“, sowie minderwertige „Billigöle“ meist nicht gesondert gekennzeichnet sind und somit um ein vielfaches harmloser für den Endverbraucher aussehen! 
Was das Einatmen von solchen Ölen aber bewirken kann, über diese Ausmaße sind sich viele Menschen nicht bewusst:

Eines der ersten Themen in meinem Basisseminar Aromapflege ist das Riechen.

Wie funktioniert „riechen“?
Kleinste Duftmolekühle lösen sich aus Pflanzen, ätherischem Öl oder Duftkerzen und werden beim einatmen eingesogen. Je tiefer wir einatmen, desto besser können wir einen Duft wahrnehmen. Im oberen Teil der Nase befindet sich die Riechschleimhaut.

In dieser Riechschleimhaut befinden sich Millionen von Riechzellen (Nervenzellen). Diese erneuern sich alle 30-40 Tage. Jede dieser Riechzellen besitzt zudem noch 6 – 8 Flimmerhärchen, diese registrieren jedes Duftmolekül, welches eingeatmet wird. Dies funktioniert wie bei einem Schlüssel, der nur in ein bestimmtes Schloß passt (Schlüssel-Schloß-Prinzip). Die Riechzellen erkennen sogar den Duft von Vanillin in einer Konzentration von 0,00000002 Gramm pro Kubikzentimeter in der Luft. Jedes Duftmolekül löst, wenn es seinen passenden Rezeptor gefunden hat, einen Nervenimpuls aus. Dieser wird innerhalb von Bruchteilen von Sekunden an unser limbisches System (welches der älteste Teil des Gehirns ist) weitergeleitet.
Im limbischen System werden unsere Erinnerungen gespeichert, deshalb werden z.B. beim Riechen bestimmter Düfte blitzschnell Erinnerungen z.B. an Weihnachten oder die Kindheit, wachgerufen. In diesem Bereich des Gehirns werden dann Botenstoffe ausgeschüttet, wie z.B. Endorphin, Encephalin, Serotonin, Adrenalin usw., diese wiederrum beeinflussen unsere Stimmung, den Schlaf-Wach-Rhytmus, den Hormonhaushalt, das Schmerzempfinden, sexuelle Lust und Unlust usw.

So nun aber….eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass selbst beim Riechen Duftstoffe in unseren Körper gelangen. Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass auch die Duftmoleküle der Duftkerzen (in der Regel sind diese synthetisch beduftet) beim Einatmen in unseren Körper gelangen. Diese wiederum müssen verstoffwechselt werden. Bei synthetischen oder pestizid belasteten Düften kann es passieren, dass der Körper diese nicht verstoffwechseln kann und einlagert z.B. im Unterhautfettgewebe oder in den Organen. Das ist bedenklich, weil man bis heute noch keine gesicherten Erkenntnisse hat, welche gesundheitlichen Probleme dadurch ausgelöst werden können.

Es ist also immer sinnvoll auf qualitativ hochwertige ätherische Öle zurückzugreifen und sich nicht von den so irreführenden und „gefährlich“ aussehenden Etiketten, verunsichern zu lassen!!!

Denn auch harmlose Kochzutaten wie Salz oder Muskatnuss können tödlich sein, ohne dass es auf der Verpackung ersichtlich ist.

 
 



Hier einmal ein paar wundervolle Rosenfotos von meiner explosionsartig blühenden Rosa damascener:
Entfaltung
hunderte Blüten…..

 

ein unbeschreiblicher Duft…..

und doch so vergänglich….

Rosa damascener wurde zur Heilpflanze des Jahres 2013 gekührt….und dies obwohl sie doch  „hochgefährliches“  Methyleugenol enthält.

ganz nah………..

sie hat´s noch vor sich…..

einige Wicken haben sich um die Rose geschlängelt…..

Rosenöl wird von einer führenden deutschen ätherischen Ölfirma nicht mehr unverdünnt angeboten, da es den angeblich leberkrebsauslösenden Inhaltsstoff Methyleugenol enthält. Tatsächlich darf pures Rosenöl in naturkosmetischen Produkten nicht mehr vom Gesetzgeber verwendet werden! Eliane hat schon vor langer Zeit hier einen Bericht darüber geschrieben.

Schauen wir uns das Rosenöl doch mal etwas näher an:
Rosenöl (Rosa damascena) besteht aus mehr als 400 unterschiedlichen Inhaltsstoffen.
ca. 65 % Monoterpenolen (v.a. Geraniol, Citronelol)
bis zu 4 % Ester (Citronellylacetat, Geranylacetat)
bis zu 3 % Sesquiterpenen
ca. 1,5 % Sesquiterpenolen
bis zu 1 % Rosenketone
Eugenol, Monoterpenaldehyde, Monoterpene, aromatische Säuren und noch andere Stoffgruppen in Spuren

Der ach so gefährliche Inhaltsstoff Methyleugenol ist mit 2-3 % ein wirklich kleiner Bestandteil des Rosenöls.

immer Richtung Sonne…

hier eine Verwandte….

Die Vielzahl der Inhaltstoffe macht das Rosenöl in seiner Wirk- und Anwendungsweise so besonders und wertvoll. Rosenöl (so habe ich schon vor  mehr 10 Jahren in meiner Ausbildung gelernt) ist ein „Balanceöl“. Es wirkt immer da ausgleichend, wo ein Ungleichgewicht entsteht. Es schafft eine Balance zwischen Körper und Seele. Rosenöl wird sowohl in der Geburtshilfe, wie auch in der Sterbebegleitung eingesetzt.

Auf der physischen Ebene gilt Rosenöl als stark antibakteriell, antiviral, antimykotisch, desinfizierend, entzündungshemmend, lymphflussanregend, hormonmodulierend, ausgleichend auf das Herz uvm.

Auf der psychischen Ebene wirkt Rosenöl harmonisierend, ausgleichend, stressmindernd, aphrodisierend, entspannend usw.

Rosen-Wassertropfen…..

Rosenöl wird in der Pflege eingesetzt bei Kreislaufbeschwerden, nervös bedingten Herzbeschwerden, Windpocken, Herpes (zoster u. labialis), Candida-albicans-Mykosen, Dermatitis, Ulcus, Wunden, Furunkel, Hypotonie und noch vielen anderen Bereichen.

Wenn man sich dies nun mal betrachtet, kann man kaum glauben, dass Rosenöl als gefährlich eingestuft wird. In Tierversuchen hat man herrausgefunden, dass Methyleugenol stark krebserregend sein soll. Für diese Experimente werden aber üblicherweise synthetische Duftstoffe oder sogenannte Isolate verwendet, d.h. man hat an diesen Tieren mit einem einzelnen Inhaltsstoff des Rosenöls diese Tests gemacht. Da aber Rosenöl wie oben zu sehen zu 97 % aus anderen Inhaltsstoffen besteht, halte ich und viele andere Fachleute, die Eintstufung des Rosenöls für mehr als fragwürdig.

Wer aber nicht auf ein hunderprozentiges Rosenöl verzichten möchte, muss nun auf ätherische Ölfirmen zurückgreifen, welche ihre Produkte noch als Raumbeduftungs-Öle deklariert haben.

Grundmischung „Fruchtige Rose“

5 ml Blutorangenöl (Citrus sinensis)
2 Tropfen Rose (Rosa damascena)
4 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
2 Tropfen Vanilleextrakt (Vanilla planifolia)

Diese Mischung kann als Duftlampenmischung, oder für Körperöle benutzt werden.

Rosen-Secco

1 Flasche Prosecco
1 Tropfen Rosenöl oder 1 Eßl Rosenwasser

1 Eiswürfel ins Sektglas geben, 1 TL Holunderblütensirup (oder Holunderblütenwasser – 1 Dolde Holunderblüten in einem Krug Wasser ein paar Stunden ziehen lassen), aufgießen mit dem Rosen-Secco…..